Verein für Brunsbütteler Geschichte e.V.
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Was bedeutet uns die Reformation heute? Von Johannes Wöllfert. Am 4. Oktober 2017 fand eine ökumenische Vesper mit anschließendem Vortrag in der Jakobuskirche statt.  Nach der Vesper, in der Pfarrer Joachim Kirchhoff über Franz von Assisi predigte, sprach der Vorsitzende des Vereins für  Brunsbütteler Geschichte Johannes Wöllfert über die historischen Aspekte der Reformation von 1500 -1559. Im Jahre  1533 hatte die Reformation in der Form des evangelisch-lutherischen Bekenntnisses in der Bauernrepublik nach einem  Beschluß der Landesversammlung Einzug gehalten.  In dieser Landesversammlung waren alle 20 damaligen Kirchspiele und die Regenten vertreten. Pastor Lempelius, der  Hausherr der Jakobus Kirche, berichtete über seinen persönlichen Weg zu Luther und seiner Kirche, indem er aufzeigte,  wie er zu seinem geistlichen Amt gefunden hat. Er betonte, dass die Reformation kein einmaliges Ereignis sei, sondern  die Gemeinde sich ständig der Reform stellen muss.  Pfarrer Joachim Kirchhoff aus Itzehoe, zuständig auch für die römisch-katholische Kirchengemeinde „Marie Meeresstern“  in Brunsbüttel betonte, dass Martin Luther in seiner Zeit  unter den Mißständen in der Kirche gelitten habe.  Leider habe er die katholische Reform nicht mehr  erlebt, denn das Konzil von Trient, sei erst nach Luthers  Tod 1546 zusammengetreten.  In einem anschließenden Dialog stellten beide  Geistlichen fest, dass die Kämpfe zwischen beiden  Konfessionen nun 500 Jahre nach Luthers  Thesenanschlag weitgehend überwunden seien.  Johannes Wöllfert wies darauf hin, dass in den letzten  Jahren der Anteil der Christen an der Bevölkerung  Brunsbüttels auf insgesamt 55 % gesunken sei. Beide  Gemeinden würden den Buß und Bettag und  Aschermittwoch und besonders aber Pfingstmontag  im  Meldorfer Dom gemeinsam Zeugnis für ihren Glauben  ablegen. Das Gespräch zwischen den Konfessionen  soll fortgesetzt sein.  V. l. n. r.: Johannes Wölffert, Pfarrer Kirchhoff, Pastor Lempelius. Brunsbütteler Hobby-Historiker auf Exkursion nach Glückstadt Am Samstag, dem 26.8. machten sich 16 Mitglieder und Freunde des Vereins für Brunsbütteler Geschichte nach  Glückstadt auf, um sich dort durch das Detlefsen Museum führen zu lassen und anschließend die Druckerei  Augustin zu  besichtigen. Diese Exkursion wurde von der Leiterin des Brunsbütteler Heimatmuseums, Frau Eikermann-Moseberg M.A.,  organisiert, die selbst in Glückstadt wohnt.   Im Zentrum der Führung durch  das Museum im Brockdorff-  Palais stand die dortige  Sonderausstellung zur  Geschichte der Juden in  Glückstadt von 1619 bis 1915.  Die Gästeführerin Frau Renate  Grütter gab zu Beginn ihrer sehr  engagiert vorgetragenen  Ausführungen einen kurzen  Überblick  über die Geschichte  des Museums und die Gründung  der Stadt Glückstadt.  Anhand verschiedener Exponate schilderte Frau Grütter dann die Geschichte der Juden in Glückstadt von der Ansiedlung  ab 1619 bis zum Wegzug nach Hamburg des letzten Mitglieds der jüdischen Gemeinde Anfang 1915. Mit besonderem  Stolz wies Frau Grütter auf den Leuchter aus der ehemaligen Synagoge hin, der der Ausstellung als Leihgabe aus London  zur Verfügung gestellt wurde. Die Synagoge selbst war 1895 abgerissen worden, da sie baufällig war und da nur noch 6  Juden in Glückstadt lebten. Das Inventar der Synagoge war nach dem 2. Weltkrieg von einem englischen Offizier nach  London gebracht worden.  Nach dem Gang durch diese Sonderausstellung war noch genug Zeit, um einige andere Räume des Museums zu  besichtigen, in denen die Gruppe viele Informationen zu verschiedenen Aspekten der Geschichte Glückstadts erhielt.  Erläuterungen gab es zum Modell des Zuchthauses für Männer und zur Tätigkeit des Scharfrichters dort, zur Geschichte  Glückstadts als Festungsstadt anhand eines entsprechenden Modells, zum Walfang und der Grönlandfahrt Glückstädter  Fischer im 19. Jahrhundert sowie zum Heringsfang im 19. und 20. Jahrhundert.  Nach Verlassen des Museums begab sich die Gruppe zum Marktplatz, wo im historischen Restaurant „Der kleine  Heinrich“ zu Mittag gegessen wurde. Danach führte Frau Eikermann-Moseberg M.A. die Gruppe zum jüdischen Friedhof,  auf dem noch viele Grabplatten zu sehen sind.   Vom Friedhof ging es zur Druckerei Augustin. Diese wurde 1632 gegründet und befindet sich seitdem am gleichen  Standort in der Straße „Am Fleth“. Der Rundgang begann im Archiv, in dem alle Bücher gesammelt werden, an deren  Herstellung die Firma Augustin beteiligt war, sei es durch Druck oder Binden der Bücher oder durch Lieferung des Satzes  für den Druck. In der Setzerei wurde die Technik des Handsatzes erklärt. Anschließend wurde eine Monotype-Maschine  gezeigt, mit deren Tastatur ein schnellerer Satz möglich ist. Zum Schluss ging es in die Gießerei, wo die mit der  Monotype-Maschine geschriebenen Texte in Blei gegossen wurden.   Damit war der offizielle Teil der Exkursion beendet. Während ein Teil der Gruppe zurück nach Brunsbüttel fuhr, nahmen  einige andere Teilnehmer das Angebot von Frau Eikermann-Moseberg M.A. an, sie durch die Stadt zum Hafen zu führen,  wo in einem Restaurant unmittelbar an der Elbe Gelegenheit bestand, sich mit Kaffee und Kuchen zu  stärken.  (Andreas Jacob) Brunsbüttel beweg dich - Vereine stellen sich vor - am 03.09.2017 Unter strahlendem Sonnenschein fand am 03.09.2017 in der Koogstraße wieder die Veranstaltung „Brunsbüttel beweg  Dich“ statt. Auch der Verein für Brunsbütteler Geschichte war wieder dabei. Vor dem ehemaligen Bürgerbüro hatten  Andreas Jacob, Klaus Schlichting und Wolfgang Dugnus vom Verein einen Stand aufgebaut. Bei der Verteilung der  Fragen erhielten sie tatkräftige Unterstützung durch Claudia Ulrich.  Für Erwachsene wurde ein Quizz mit 10 Fragen und für Kinder mit 4 Fragen vorbereitet. Insgesamt 30 Erwachsene und 3 Kinder nahmen hieran an diesen Rätseln teil. Für 15 Teilnehmer konnten Gewinne in Form von Brunsbüttel- Gutscheinen sowie Bücher bereitgestellt werden. Kleinere Kinder konnten an einem Glücksrad Süssigkeiten gewinnen. Unter den Erwachsenen konnte folgende Gewinner ermittelt werden:  1. Platz: Rolf Peters 2. Platz: Iris Peters 3. Platz: Monika Lehmann, Rita Bielenberg, Christel Kruse, alle drei punktgleich. Die Gewinne, 1 Brunsbüttel- Gutschein in Höhe von 10,00€ können in der Buchhandlung Schopf, Koogstraße 64,  abgeholt werden.  Den 4. Platz, Gewinn jeweils 1 Buch, abzuholen im Heimatmuseum, Markt 4,  teilen sich: Artur Hammermeister, Tobias Süfke, Claudia Tiedje, Patricia Holze, Peter Schepler, Uwe Brümmerstedt und Ralf Witt. Unter den Kindern gab es folgende Platzierungen:  1. Platz Till Luis Eickelberg 2. Platz Pia Pedak 3. Platz Martin Rezes Diese drei Platzierten dürfen sich über einen Wertgutschein in Höhe von 10,00€, der ebenfalls in der Buchhandlung  Schopf, Koogstraße 64, abgeholt werden kann, freuen.  Zur Erinnerung werden an dieser Stelle die Fragen und Antworten zu dem Gewinnspiel noch einmal  veröffentlicht.  1.) Nennen Sie einen Ehrenbürger der Stadt Brunsbüttel.  Antwort: Gustav Meyer oder Ernst Tange   2.) Wie viele Museen hat Brunsbüttel?  Antwort: zwei, das Schleusenmuseum und das Heimatmuseum  3.) Wie heißen die Kirchen in Brunsbüttel?  Antwort: Jakobuskirche, Pauluskirche und Maria Meeresstern  4.) Wie hieß eine Partei die früher in der Ratsversammlung war?   Antwort: z.B. die BHE, KPD, WIR und UWB  5.) Welcher Verein feiert in diesem Jahr sein 150- jähriges Bestehen?  Antwort: Der Bürgerverein Brunsbüttel e.V.  6.) Wie nennt sich der Brunsbütteler Ortsteil an dem die Fähre nach Cuxhaven an und ablegt?  Antwort: Zweidorf  7.) Wie ist der Name des Kino’s das bereits seit 1909 in Brunsbüttel ansässig ist?  Antwort: Metropol Theater  8.) Zum wievielten mal wiederholt sich Brunsbüttels erste urkundlichen Erwähnung in diesem Jahr?  Antwort: zum 731ten mal 9.) Wie wurde der Nord-Ostsee-Kanal zu seiner Einweihung benannt?  Antwort: Kaiser Wilhelm Kanal 10.) Wie groß ist die Anzahl der Ehrenmale aus dem zweiten Weltkrieg in Brunsbüttel?  Antwort: 5 Stück. Sie befinden sich an der Jakobuskirche, der Pauluskirche, sowie in den Ortsteilen Westerbüttel,  Blangenmoor-Lehe und Ostermoor.   Kinder für Kinder mit einem Alter von bis zu bis 10 Jahren erhielten folgende Fragen gestellt:  1.) Wobei handelt es sich um das grüne Haus hier in deiner Nähe?  Antwort: Es ist das Rathaus  2.) Welche Farben besitzt das Brunsbüttel-Wappen?  Antwort: rot, weiß und schwarz.  3.) Was ist auf dem Brunsbütteler Wappen abgebildet?  Antwort: ein Anker und eine Schaufel.  4) Nenne mindestens 1 vorhandenes Gewässer in Brunsbüttel.  Antwort: Elbe, Kanal (Nord-Ostsee-Kanal), Braake  Vortrag zum Bau des Nord-Ostsee-Kanals am 11.05.2017 Mehr als 50 Interessierte, auch aus Itzehoe und der Wilstermarsch, fanden sich im Hotel Zur Traube zu einem Vortrag von  Uwe Steinhoff über den Bau des Nord-Ostsee-Kanals ein.   Der vielbeschäftigte Referent folgte einer Einladung des Brunsbütteler Vereins für Geschichte. von der Grundsteinlegung  1887 bis zur Einweihung 1895 ein. Uwe Steinhoff aus Kronshagen bei Kiel präsentierte über 90 Minuten Bilder und Fotos,  Karten und Zeichnungen, auch aus der Vorgeschichte  des Kanalbaus. Die Anwesenden erhielten ebenso  Einblick über damalige technische Möglichkeiten wie  z.B. Bauweisen, Bauabläufe und Baumaschinen. Der  Vortrag enthielt auch Informationen über den Schleswig-  Holsteinischen Kanal, auch Eiderkanal genannt, der als  Vorgänger des Nord- Ostsee- Kanals von 1784 bis  1884, also über 100 Jahre lang betrieben wurde.  In lockerer und fundierter Vortragsweise verstand er es,  die Teilnehmer so zu fesseln, dass der Wunsch  geäußert wurde, die Vortragsreihe fortzusetzen, was  aber wegen der Auslastung des Referenten erst 2018  der Fall sein kann. Vereinsvorsitzender Johannes  Wöllfert dankte Rolf Pahrmann und Thomas Schaack,  die den Kontakt hergestellt und einen freien Termin bei  Uwe Steinhoff ergattert hatten.  Links: Vereinsvorsitzender Johannes Wöllfert (im Hintergrund  links) freut sich Uwe Steinhoff als Referenten begrüßen zu  können. Stundenlesung des Vereins für Brunsbütteler Geschichte am 13.11.2016 Am 13. November, dem Volkstrauertag, fand die diesjährige Stundenlesung unseres Vereins statt. Dazu fanden sich fast  30 Personen im Heimatmuseum ein. In diesem Jahr stand die Lesung im Zeichen des 100. Jahrestags der Schlacht um  Verdun im Ersten Weltkrieg.  Unser  1. Vorsitzender Johannes Wöllfert eröffnete die Veranstaltung mit einem kurzen Rückblick auf die Geschichte des  Volkstrauertages. Dann wandte er den Blick nach vorn in die Zukunft äußerte die Befürchtung, dass der Volkstrauertag  gefährdet sei, weil die heutige Jugend keinen Bezug mehr zu den Ereignissen der beiden Weltkriege habe und deshalb  auch keine Vorstellung davon habe, was Krieg sei.  Nach dieser Einleitung in die Thematik las Hanna Graage Postkarten vor, die der Großvater von Johannes Wöllfert, der  Regimentsadjutant im Landwehrinfanterieregiment 36 war, im Jahr 1917 von der Front bei Verdun nach Hause  geschrieben hatte. Sein Regiment war von August 1914  bis zum Kriegsende 1918 an verschiedenen Frontabschnitten  östlich von Verdun eingesetzt.  Anschließend las Johannes Wöllfert aus dem Buch über die Geschichte dieses Regiments vor und  aus dem Buch über  die Geschichte der Preußischen 5. Landwehrdivision, zu der das Regiment die meiste Zeit gehörte.  Telse Hecker stellte dann einen direkten Bezug zu Brunsbüttel her, indem sie zwei Gedichte ihres Mannes Emil Hecker  aus seinem Gedichtzyklus Douaumont vorlas, der 2014 von ihr und der VHS Brunsbüttel veröffentlicht und von der Carl-  Töpfer-Stiftung als Plattdeutsches Buch des Jahres 2014 ausgezeichnet wurde. Es waren die Gedichte De Urlaubsschien  und Mittwinternacht.  Das Stichwort Douaumont nahm Andreas Jacob auf und las einen kurzen erläuternden Text zur Rolle und Bedeutung  Forts Douaumont bei der mehrere Monate dauernden Schlacht von Verdun vor. Danach las er aus den Akten des  Königlich Bayerischen 15. Infanterieregiments vor, das im Mai 1916 nach Verdun verlegt wurde. Diese wurden in  Auszügen in der Süddeutschen Zeitung im Februar 2016 veröffentlicht, also zum 100. Jahrestag des Beginns der  Schlacht von Verdun. Außerdem las er aus dem Buch Der Große Krieg des Berliner Politologen Herfried Münkler zwei  Passagen vor, in denen der Hintergrund zu einigen der in den Akten berichteten Ereignisse verdeutlicht wurde.   Zum Schluss las Silke Zielke Briefe von Otto Wiese aus Kuden vor, der ein Großonkel von ihr war. Es handelte sich um  die letzten Briefe, die Otto Wiese während des Zweiten Weltkrieges aus Holland, wo er mit einer Luftwaffeneinheit  stationiert war, nach Hause sandte, bevor er am 21.4.1941 bei einem der letzten deutschen Luftangriffe auf England  abgeschossen und tödlich verwundet wurde. Walter Zielke berichtete dann vom Besuch des Soldatenfriedhofs in England,  wo die abgeschossene Bomberbesatzung begraben liegt, und von einem Treffen mit dem Sohn des Piloten, der den  Bomber damals abgeschossen hatte. Außerdem erzählte er, wie er mit seiner Frau bei Recherchen im Internet auf  persönliche Dinge des Großonkels stieß, die damals aus den Trümmern des abgeschossenen Bombers geborgen worden  waren und nun von einem Militariahändler in München zum Kauf angeboten wurden. Zum Zeitpunkt, als sie auf dessen  Webseite stießen, waren diese Dinge allerdings schon verkauft, sodass sie nur noch Kopien der persönlichen Papiere von  Otto Wiese erwerben konnten.  Nach über einer Stunde endete dann der offizielle Teil der Veranstaltung, aber bei Kaffee und Gebäck kam es noch zu  vielen angeregten  Gesprächen unter den Anwesenden.   Brunsbütteler Hobby-Historiker besuchen Cuxhaven Wie in jedem Jahr führte der Verein für Brunsbütteler Geschichte auch jetzt wieder eine Exkursion zu einem interessanten  Ziel durch.   Am 17. September 2016 fuhren 28 Personen mit der Elbefähre nach Cuxhaven. Dort besichtigten wir das Museum  Windstärke 10. In einer sehr anschaulichen Führung erhielten wir einen Einblick in die Geschichte Cuxhavens und der  von dort aus betriebenen Hochseefischerei. Eindrucksvolle Filmsequenzen, Fotos und Exponate vermittelten den  Teilnehmern einen realistischen Eindruck von Leben und Arbeit an Bord der Fischdampfer, von denen in Spitzenzeiten bis  zu 150 von Cuxhaven auf Fangfahrt Richtung Island und Nordatlantik fuhren.   Aber nicht nur über Fang und Verarbeitung der Fische an Bord der Schiffe erfuhren die Hobby-Historiker aus Brunsbüttel  etwas, sondern auch über die Anlandung, die darauf folgende Fischauktion und den Versand der Fische in alle Teile  Deutschlands.  Weitere Themen der Führung in dem tollen Museum waren Schiffskatastrophen in der Deutschen Bucht, Wracks und  Schifffahrtshindernisse in diesem Revier und die Arbeit von Wracktauchern.  Nach diesem beeindruckenden Gang durch das Museum ging es zum Mittagessen in das Restaurant Fischbörse.  Anschließend hatten die Vereinsmitglieder und ihre Partner Gelegenheit zur individuellen Erkundung Cuxhavens, bevor es  am späten Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein an Bord der Fähre Anne-Marie wieder zurück nach Brunsbüttel  ging.  Jahrestreffen der Ehrenmitglieder 2016; Langjährige Mitglieder tauschen sich aus Am Donnerstag, dem 25.8.2016 um 15 Uhr fand im Café  "Zum  alten Pastorat" in Brunsbüttel-Ort die Kaffeetafel für Mitglieder  statt, die 40 Jahre und mehr im Verein sind. Die Stadt wurde  durch den Bürgermeister Stefan Mohrdieck vertreten, der  Bürgerverein Brunsbüttel-Ort durch den Vorsitzenden Manfred  Krause-Pohl. Als Gäste waren mehrere Mitarbeiter des Vereins  „Brunsbüttel hilft“ und dessen Vorsitzender Bernd Brandt  anwesend.  Diese berichteten von Ihrer Tätigkeit. Später las  Frau Telse Hecker plattdeutsche Gedichte und Geschichten von  Emil Hecker.  Wir stellen uns vor Am 06.03.2016 wurde in der Sporthalle am Bildungszentrum die  diesjährige Ehrenamtsmesse von 11:00 bis 16:00 Uhr  veranstaltet. Auch der Verein für Brunsbütteler Geschichte war  mit einem Stand vertreten.  Thomas Schaack und Wolfgang Dugnus vertraten zuerst den  Verein, später übernahmen Johannes Wöllfert und Andreas  Jacob diese Aufgabe. Unser Stand war immer gut besetzt, was  man nicht von allen Vereinen sagen kann. Der Besuch blieb  auch diesmal hinter den Erwartungen zurück. Gegen Ende ist  noch eine Person in den Verein eingetreten.  Tagesfahrt für Mitglieder und Gäste Am 30. August 2015 unternahmen wir eine Tagesfahrt in die Kreisstadt unseres Nachbarkreises Steinburg. 20 Mitglieder  folgten der Einladung und begaben sich in Fahrgemeinschaften auf den Weg nach Itzehoe. Unser Vorstandsmitglied Rolf  Pahrmann hatte ein interessantes Programm zusammen gestellt, bei dem auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam.  Im Kreismuseum Prinzesshof erhielten wir eine exklusive Führung, in der wir darüber informiert wurden, wie das  Gebäude entstanden ist und über die Jahrhunderte genutzt wurde. Wir bedanken uns für die gute Führung bei Frau Dr.  Chmielewski, die das Museum leitet.   Im Anschluss ging es ins Restaurant, welches sich im Souterrain des Hauses befindet. Hier  wurden wir gut versorgt und auf das weitere Programm vorbereitet. Gut gestärkt führte uns der  Weg dann zur Stadtkirche St. Laurentii . Hier wurden wir von Herrn Geisler erwartet, der uns  durch die Kirche und den Kreuzgang geführt hat. Auch Herr Geisler verstand es, uns die  Geschichte des Hauses lebhaft zu vermitteln, wofür wir uns bedanken.  Nach soviel Geschichte über Itzehoe, haben wir den Tag dann bei Kaffee und Kuchen im  Kreismuseum Prinzesshof ausklingen lassen.  Sollten Sie Interesse an der Geschichte der Stadt Itzehoe haben, können wir den Besuch des  Kreismuseums und der Stadtkirche St. Laurentii nur empfehlen. Melden Sie sich vorher an, dann erhalten Sie sicher auch  eine so interessante Führung.  
                              
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